Seminare zur Selbsterkenntnis

Seminarreihe „Selbsterkenntnis“

Seit November 2017 bieten wir eine Reihe von Seminaren an, mit denen wir Menschen darin unterstützen wollen, ein erfülltes Leben führen zu können.
Wir haben sie unter die Überschrift „Selbsterkenntnis“ gestellt, weil diese eine notwendige Voraussetzung für ein glückliches Leben ist und in jedem Treffen im Mittelpunkt stehen wird. Nur wer sich genau kennt, kann frei werden von Konditionierungen, über selbst gesetzte Grenzen hinaus gehen und letzten Endes frei werden von sich selbst.
Ein erfülltes Leben ist der Verwirklichung der Liebe gewidmet. Eine Voraussetzung dafür ist das genaue und möglichst vollständige Kennen seiner Denkmuster und Verhaltensweisen. Erst dann können diese sich auflösen, man kann anfangen, sein Leben in einem größeren Zusammenhang zu sehen und seinen Platz darin zu finden.


Beim ersten Treffen haben wir uns mit der Angst beschäftigt (siehe Ankündigungstext unten).
Das nächste Treffen ist für den 4. März 2018 geplant. Wir werden uns anschauen, wie ein sinnvoller Umgang mit Emotionen aussehen könnte, also mit Neid, Geiz, Eifersucht, Ärger, Aggressivität usw.
Stimmt es, dass sie i.a. lediglich deshalb auftauchen, weil wir ein schweres Gefühl (Trauer, Zukurzgekommensein, Ohnmacht, …) nicht fühlen wollen?


 

Das Ende der Angst

Angst ist eine wesentliche Behinderung im Leben der meisten Menschen. Wir erleben sie in vielen Ausprägungen in den verschiedenen Aspekten unseres Lebens. Sie verhindert nicht nur unseren freien Ausdruck und die Entfaltung unserer Möglichkeiten, sondern kann das Leben zu einer Qual werden lassen.

Angst entsteht vor allem in der Beziehung zu anderen Menschen. Wir haben Angst, von einem Gegenüber nicht geliebt zu werden, verletzt zu werden. Die Vorstellung, von einer Gruppe ausgeschlossen zu sein, einsam zu sein oder zu werden, ist für uns bedrohlich.
Wir haben Angst um andere, uns nahestehende Menschen. Es könnte ihnen etwas zustoßen, man könnte sie verlieren. Angst um die Zukunft unserer Kinder oder überhaupt der ganzen Menschheit kann auftauchen angesichts der Bedrohung durch Kriege, wirtschaftliche Entwicklungen, den zerstörerischen Umgang mit der Umwelt, die unsere Lebensgrundlage ist.
Und es gibt die Ängste, die unser eigenes Leben, unsere Existenz betreffen. Wir bangen um die Erhaltung unserer sicheren Lebensumstände, unserer finanziellen Versorgung und der Gesundheit. Vielleicht befürchtet man auch, überhaupt im Leben zu versagen, die eigenen oder die Erwartungen anderer nicht zu erfüllen.

Wir haben uns so an das Auftreten von Angst und ihre einschränkende Auswirkung gewöhnt, dass wir es für normal halten, Angst zu haben. Oder wir nehmen sie gar nicht mehr wahr, verdrängen sie, sind aber dennoch von ihr betroffen und sie prägt unser Verhalten. Wer jedoch seine Angst nicht kennt oder sie nicht grundsätzlich „bewältigt“, kann nicht sein volles Potential entfalten. Sie hindert uns auch daran, wirklich zu lieben.

Was ist denn Angst überhaupt? Kaum jemand erforscht dieses Phänomen in sich. Stattdessen haben wir uns Strategien zur Angstbewältigung angewöhnt, die meist nur vorübergehend funktionieren. Aber wer seine Angst nicht haben will, behält sie auf jeden Fall. Wer der Angst ausweicht oder sie unterdrückt, hat sie immer. Jeder will frei werden von der Angst, aber wer sie bekämpft, behält sie. Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma?

Ist Angst ein Gefühl?
Hat Angst immer einen „guten“ Kern, den es zu würdigen gilt?
Welche Rolle spielt das Denken beim Angsthaben?

Wir wollen uns anschauen, ob nicht allen Ängsten eine gemeinsame Struktur zugrunde liegt. Dann könnte im Verstehen dieser Struktur die Lösung liegen. Man müsste nicht mehr jede der möglichen Ängste einzeln angehen, sondern durch ein grundsätzliches Verständnis wäre ein Umgang mit Angst generell möglich, der ihre behindernde Wirkung nicht zur Entfaltung kommen lässt. Es ist unsere Absicht, die Teilnehmer dazu zu befähigen.

Es ist möglich, frei von Angst zu sein. Es braucht dazu keinen Mut, sondern ein genaues Hinschauen und Verstehen der Vorgänge in unserem Inneren. Keine Technik und kein anderer Mensch kann uns dabei helfen. Es braucht den eigenen Willen, sich der Angst zu stellen und sie zu verstehen, um sie aufzulösen.

Wir arbeiten mit Gesprächen, Wahrnehmungs- und Begegnungsübungen, Arbeit in Kleingruppen und Stille.

Ort: Fischbachtal, Hindenburgstr. 18
Datum und Zeit: Sonntag, 12. November 2017, 11 bis 17 Uhr
Gebühr: 90 € bei Anmeldung bis eine Woche vorher, danach 110 €

Ernst und Christine Adams
Tel. 06166-8272
ernstadams@gmx.de

 


Vorgesehene weitere Themen:

Das Ende der aggressiven Gefühle: Ärger, Eifersucht, Neid, Geiz
Die Bedeutung des sinnlichen Wahrnehmens – Fühlen, Lauschen, Schauen
Denken und Fühlen – Die Vorherrschaft des Denkens
Der Umgang mit den schweren Gefühlen: Verlassensein, Ohnmacht, Trauer
Die Struktur unseres Bewusstseins
Einsamkeit und Allein-sein-Können
Meditation und Stille
Liebe